Die Jungens von Burg Schreckenstein
(Band 1)

 

Franz Schneider Verlag GmbH:

Einzelband: ISBN 3 505 03756 7 (Deckbild und Illustration Nikolaus Moras)
Sammelband 1: Freche Ritter auf Burg Schreckenstein (ISBN 3 505 07576 0)

C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [Omnibus] - Paperback:

        Doppelband: ISBN 3 570 20577 0 [Nov. 1998] (Umschlagbild: Carsten Märtin)

        Einzelband: ISBN 3-570-20801-X [Nov. 2000] (Deckbild und Illustration: Silvia Christoph)

 

Das verrät uns das Cover (Schneider Buch)

Eine Schule in einer echten Raubritterburg mit Folterkammer und Burgfried! Da wird selbst der Unterricht zum Abenteuer, und der Übermut blüht. Doch plötzlich kommen die tatendurstigen Nachfolger der alten Burgritter zu einer verblüffenden Erkenntnis.

Das verrät uns das Cover (OMNIBUS)

Eine Schule auf einer mittelalterlichen Burg mit Wehrgang und Folterkammer, Ritterrüstungen und Zugbrücke - da muss man ja glatt zum Ritter werden! Und das setzt Maßstäbe. Ein eigenes Regelsystem muss her. Mut und Witz und Einfallsreichtum sind gefragt. Besonders, als das Schulparadies am See durch dunkle Machenschaften in Gefahr gerät...

 

Inhaltsangabe (Ottokar)

Wegen Platzmangels muss ein Teil der Schüler aus der Ebert-Schule in Neustadt ausgegliedert werden, da es in der alten Schule wirklich zu eng wurde. Graf Schreckenstein, Besitzer einer etwa 40km von Neustadt entfernten Burg, bietet seine Burg zur Unterbringung eines Teils der Schule an.

So zieht nun ein Teil der Ebert-Schüler in die alte Raubritterburg ein.

"Aber Paule, bleib drin, du erkältest dich ja!" Grafik: Ulrik Schramm, 19. Auflage, 1975

Die Schüler gewöhnen sich schnell an das alte Gemäuer und eifern den alten Rittern nach. Da man hier mit den Lehrern Tür an Tür wohnt, wird aus der kalten Lehrer - Schüler - Beziehung schnell eine kameradschaftliche Freundschaft, welche auf Ehrlichkeit, aber auch Disziplin beruht.

Die Schüler wollen so leben, wie die alten Bewohner der Burg - wie Ritter. Dass man mit Ehrlichkeit weiter kommt als mit Hinterlist und Lügerei, bemerken sie schnell. Schummeln im Unterricht - damit würden sie sich ja nur belügen...

Sie nennen sich fortan Ritter und schwören auf den Rittereid:

"Ich will auf Schreckenstein allzeit fair und ehrlich sein"

Soweit die Einführung, welche die Existenz der Schreckensteiner Schüler begründet und das Fundament der ganzen Reihe bildet.

Nachdem sich nun die Schreckensteiner eingelebt haben, kommt ein neuer Schüler auf die Burg - Stephan Breuer. Als Raucher und Angeber hat er es nicht leicht mit den Rittern und auch denen fällt es schwer, sich an Stephan zu gewöhnen. Nur Ottokar, einer der angesehensten Rittern, steht zu ihm.

Der Ritterrat - eine Gruppe der ältesten Schüler - beschließt, Stephan an die Gewohnheiten zu gewöhnen...

Jetzt oder nie! dachte Stephan und holte tief Luft... Grafik: Nikolaus Moras, Einzelband, 50. Auflage, 1986

Doch es gibt Zoff - Dampfwalze, der Stärkste der Schülerschaft, mag Stephan von Anfang an nicht - das steigert sich erst recht, als es an Stephan lag, dass die Burg beim Leichtathletikwettkampf gegen die beiden Neustädter Schulen den Sieg errungen hat und ihn vom Leichtathletik Thron verdrängte..

 

Die Ritterschaft spaltet sich in zwei Lager - die für Stephan und die gegen ihn. Zu allem Überfluss bekommt Stephan noch als einziger Ritter zufällig mit, dass Graf Schreckenstein, den alle nur noch Mauersäge nennen, die Schülerschaft wieder aus der Burg haben will, um ein ruhiges und erträgliches Sanatorium einrichten zu lassen.

Der stille Strehlau bearbeitete wie ein Besessener den schweren Flügel - Grafik: Nikolaus Moras, 50. Auflage, 1986

Stephan will die Schule retten - nicht umsonst hat er so lange gebraucht um sich an die Rittergewohnheiten zu gewöhnen, und weiht Ottokar, seinen besten Freund, in die Sache ein. Sie schmieden einen Plan und lernen dabei noch eine nette Freundin kennen, mit der sie die nächsten 26 Bände noch allerhand zusammen erleben werden...

 

 

 

 

 

Urteil:

Den ersten Teil habe ich damals wirklich auch als erstes Buch gelesen, noch mit den alten Grafiken. Hier sieht man (wie bei den drei folgenden Büchern) die typische Schreibweise von Oliver Hassencamp. Die liebevolle Art, wie er dem Leser die Schreckensteiner Ritter vorstellt, imponiert einen schon, auch nachdem man alle 27 Bücher einmal gelesen hat. Die ersten vier Bücher haben etwas Bestimmtes, was man gar nicht beschreiben kann. Außerdem liegen hier die Grundlagen - warum dürfen denn auch zwei Schüler eine Lehrerin duzen - oder sitzen hin und wieder bei ihrem Geschichtslehrer beim Teetrinken? Dieses Buch gibt die Antworten... oder : warum sind die Schüler überhaupt auf der Burg und nennen sich dazu noch Ritter?

"Da müssen wir etwas unternehmen", meinte Dr. Waldmann, "Graf Schreckenstein ist einfach zu 
gutgläubig!" - Grafik: Nikolaus Moras, 50. Auflage, 1986

 

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