Verschwörung auf Burg
Schreckenstein
(Band 9)
Franz Schneider Verlag GmbH:
Einzelband: ISBN 0 505 07778 X (Deckbild und Illustration Nikolaus Moras)
Sammelband 3: Der Meisterstreich von Schreckenstein ISBN 3 505 07576 0
C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [Omnibus] - Paperback:
Einzelband: ISBN 3-570-20809-5 [Nov. 2000] (Deckbild und Illustration: Silvia Christoph)
Das verrät uns das Cover (Schneider Buch)
"Das darf doch nicht wahr sein!"
Die Ritter von Burg Schreckenstein sind entsetzt. Ihre fortschrittliche Jungenschule soll
das rückschrittliche Mädcheninternat Schloss Rosenfels aufnehmen. Das kann ja nicht
gut gehen! Oder doch?
Das verrät uns das Cover (OMNIBUS)
Schloss Rosenfels muss saniert werden und die Schreckensteiner bekommen Einquartierung. Zwei so unterschiedliche Schulen unter einem Dach - kann das gut gehen? Zunächst wird die strenge Hausordnung der Rosenfelser Direktorein einträchtig unterwandert. Da kann eine Brandschutzübung ganz schön hilfreich sein! Und dann gibt es Geheimaktionen zu Wasser und zu Lande, bis eigentlich keiner mehr das Ziel der Verschwörung erreichen will!
Inhaltsangabe (Ottokar)
Die Ferien haben gerade angefangen, da treffen
sich schon die großen Ritter in Neustadt, um zurück zur Burg zu fahren: stimmt es, dass
die Schulen von Rosenfels und Schreckenstein auf der Burg zusammengelegt werden sollen?
Vor Ort dann die Bestätigung - die Umbaumaßnahmen sind im vollen Gange - Rosenfels
muss baupolizeilich geschlossen werden...
Die Ritter sind sprachlos - "Der Einzug der Mädchen bedeutet das Ende des freien Ritterlebens", darüber sind sie sich einig.
Nach den Ferien ist es nicht zu übersehen: die Mädchen sind jetzt auch auf der Burg untergebracht und bei der ersten gemeinsamen Schulversammlung überrascht die Horn auch noch mit ihrer eigenen Hausordnung. Selbst die Verbindungstür zwischen den Rittern und den Mädchen wird immer abgeschlossen.
"Hier die Burg - da der
Hühnerstall!!"
Doch nicht jeder der Ritter ist gegen die Mädchen - Dampfwalze schon gar nicht, er ist seiner Ingrid jetzt noch näher. Aber auch Stephan ist der Meinung, dass ein friedliches Zusammenleben der Gemeinschaft wohl besser bekommen würde, als Abneigung und Argwohn gegeneinander.
Doch damit hat er bei Ottokar auf Granit gebissen, der sich voll gegen die Rosenfelserinnen stellt. Als die Mädchen dann auch noch Schlüssel für die verschiedenen Türen der Burg haben - dreht Ottokar vollends durch - er beschuldigt Stephan als Verräter. Da bricht ihre tiefe Freundschaft und Misstrauen stellt sich zwischen den ehemaligen Freunden ein. Da müssen schon Dr. Waldmann und Sonja einspringen und den beiden Kontrahenten die Demokratie beibringen. Ob das hilft?
Stephan will die Gemeinschaft retten, und
schmiedet einen Plan... Ob ein Feuerwehralarm reicht, um die starren
Fronten wieder zu glätten? Es sollte
jedoch ein Super-Streich werden...
Urteil: ![]()
Schon wieder stehen beide Schulen vor der Probe, wie ein Zusammenleben denn klappen würde. Haben wir schon im Band 4 gesehen, welche Probleme entstehen können, sieht es hier noch düsterer aus, da selbst die Ritterschaft sehr gespalten ist - denn hier geht es nicht um eine Übergangslösung, sondern ein Zusammenschluss auf Dauer!
Schade, hatte Oliver Hassencamp den Zusammenschluss in Band 4 noch lustig dargestellt, überschattet hier die düstere Stimmung die eigentlich nicht schlechte Geschichte. Die sture Haltung beider Seiten wundert den Leser dann doch. Leider kommen meiner Meinung auch die Streiche etwas zu kurz, oder sie gehen in der düsteren Stimmung einfach unter - naja...
Wenigstens Stephan behält hier die Übersicht...
