Spione auf Burg Schreckenstein
(Band 12)
Franz Schneider Verlag GmbH:
C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [Omnibus] - Paperback:
Einzelband: ISBN 3-570-20812-5 [Nov. 2000] (Deckbild und Illustration: Silvia Christoph)
Das verrät uns das Cover (Schneider Buch)
"Es muss wieder mal was passieren!" stöhnen die Ritter von Burg Schreckenstein. Dabei kann es sich nur um einen Streich handeln! Den Großen, die in der Folterkammer einen tollen Streich aushecken, kommen jedoch die Mini-Ritter in die Quere. Sie stiften heillose Verwirrung. Bis keiner mehr weiß, was gespielt wird . . .
Das verrät uns das Cover (OMNIBUS)
Kein Schwung mehr in dem Laden, finden die Jungen der Burgschule. In der Folterkammer tagt mal wieder der Ritterrat der Großen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein Plan, in dem sogar Burgherr Graf Schreckenstein eine Rolle spielt. Leider haben sie aber die Rechnung ohne die Mini-Ritter gemacht, die ihr eigenes Streichkonzept verfolgen. Der technische Aufwand auf beiden Seiten ist groß, doch bald weiß keiner mehr, wer wen wann und warum belauscht ...
Inhaltsangabe (Ottokar)
Das kann dem streicherfahrenen Ritterrat auch mal passieren: sie haben keine Streichidee mehr.... Nach langer Überlegung kommt Techniker Ottokar auf die Idee, die Mädchen mit Wanzen auszuspionieren, damit man dann weiß, welchen Streich man am besten machen könnte. Doch die glorreiche Idee wird gestört, als sie feststellen, das Miniritter Herbert die Besprechung des Ritterrates heimlich mithörte...
Wollen nun die Minis einen Streich gegen die
Großen machen? Der Ritterrat überlegt einen neue Taktik - Wanzen gegen die Minis!! Nur:
würden die Minis jetzt möglicherweise auch mit Wanzen arbeiten?
Das Spiel beginnt...
Der Ritterrat hat sein Hauptquartier wegen der
Abhörgefahr in die Bibliothek bei Mauersäge verlagert, was, wie sie später
feststellen, doch nicht ganz so sicher gewesen ist. Ein fiktiver Streich soll die Minis in
die Falle locken - doch die einzigen, die in die Falle geraten, sind die Großen:
eingesperrt in einem Rosenfelser Klassenzimmer - angelockt mit dem bekannt
köstlichen
Rosenfelser Kartoffelsalat!
Das will sich der Ritterrat nicht bieten lassen. Doch zum Schreck müssen sie feststellen, dass die Minis plötzlich cleverer geworden sind - oder gibt es möglicherweise eine dritte Gruppe, die ebenfalls mit Wanzen arbeitet?? ...
Wie sagt es Stephan so gut: "Zur Zeit hat jeder Ritter acht Augen und sechs Ohren.." oder in Klaus´ Worten: "Es ist wie auf einer Tagung von lauter Privatdetektiven: Jeder beschattet alle!"
Da wundert es die Großen nur noch wenig, dass der durch Zufall bestellte Kartoffelsalat, den Beatrix und Sophie extra für sie machen mussten, plötzlich von anderen Rittern aufgegessen worden ist...
Da gibt es nur eins: zwei neue Kartoffelsalate - einer mit Knoblauch, damit man den Gegner aufspüren kann ...
Doch wie kommt es, dass sich die gesamte Ritterschaft am Schluss auf Rosenfels befindet... ?
In einem sind die Ritter sich am Ende einig: "Nie wieder Wanzen!"
Dass Insekten ein solches Aufsehen erregen
können...
Urteil: ![]()
Grandios! Ein sehr schönes Buch, bei dem das Lesen Spaß macht. Statt miteinander wird jetzt heimlich gegeneinander gearbeitet - höchst inoffiziell und streng geheim. Wo Spione auftreten, ist immer für Spannung gesorgt, und zusammen mit Streichen, bleibt der Spaß nicht aus. Diesmal wird nicht nur der Ritterrat auf die Folter gespannt, der Leser auch... - Volle Punktzahl!!
