Der Zauberer von Schreckenstein
(Band 14)
Franz Schneider Verlag GmbH:
C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [Omnibus] - Paperback:
Einzelband: ISBN 3-570-20814-1 [Jan. 2001] (Deckbild und Illustration: Silvia Christoph)
Das verrät uns das Cover (Schneider Buch)
"Ich bin der Zauberer von Schreckenstein!" erklärt der unscheinbare Armin stolz. Dafür erntet er von den Rittern aber nur schallendes Gelächter. Denn eines ist gewiss: Die Zaubereien, mit denen der geheimnisvolle Unbekannte die Ritter in Atem hält, sind für Armin mindestens eine Nummer zu groß...
Das verrät uns das Cover (OMNIBUS)
Reißnägel auf dem Stuhl, vertauschte Armbanduhren, verschwundene Schlüssel - eigentlich kleine Fische, für die es bei den Schreckensteinern höchstens ein müdes Grinsen gibt. Aber "Typ X" wird immer kühner mit seinen Aktionen, die bis zum Internat Schloss Rosenfels am anderen Ufer des Sees reichen. Das grenzt an Zauberei! Für den kleinen Armin ist das Ganze aber eine Nummer zu groß. Da kann er verkünden so oft er will: "Ich bin der Zauberer von Schreckenstein!"
Inhaltsangabe (Ottokar)
Wer die letzten Bücher gelesen hat, kann schon neidisch werden, wenn man bedenkt, was die großen Ritter schon alles für tolle Streiche gemacht haben. Das muß sich auch Miniritter Armin denken, der statt Bewunderung nur von seinen Mitschülern in seiner Klasse belächelt wird. "Laß Dir halt auch was einfallen!" diese Antwort eines Mitschülers, kann einen entweder noch mieser fühlen lassen, oder halt anspornen.
Doch zuerst ist mal wieder geschichtliche Weiterbildung auf der Burg angesagt. Diesmal wollen die Ritter dem Fremdwörter liebenden Professor zeigen, dass man Geschichte auch auf deutsch erklären kann... Doch ihr Streich sollte an diesem Abend nicht der einzige sein ... Außerdem kann der Reißnagel, auf den sich die Horn setzt, unmöglich von den Rittern kommen. Natürlich müssen da Mücke, Stephan und Ottokar wieder ran, um die Horn milde zu stimmen. "Für die Nuß braucht man einen Schiedehammer!" - Naja, die drei Ritter haben wohl stets den Richtigen dabei ;-)
Die Horn ist diesmal aber der Ritter
geringstes Übel, denn die Streiche auf der Burg reißen nicht ab! Da platzt diemal selbst
den großen Rittern der Kragen. Doch als Miniritter Armin sagt, die Streiche gehen alle
auf sein Konto, erhällt er nur ein müdes Lächeln... Seine Klassenkammeraden halten ihn
jetzt nur noch für ganz "Plemplem!"
Von nun an geht es auf der Burg drunter und drüber...
Ob Armin die anderen Ritter von seiner Zauberei
überzeugen kann? Warum machen die Horn und der Armin plötzlichen einen Streich zusammen
- oder macht sie gar ihren eigenen Streich und warum schlafen die Großen auf dem Friedhof
in Wampolsreuthe? Fragen, Fragen ...
Urteil: ![]()
Das die Ritter für ihre Streiche bekannt sind, ist mittlerweile klar, und das macht die Bücher ja aus. Doch dieses Buch übertrifft sicherlich alle anderen, was die Vielfältigkeit angeht! Ein Streich folgte dem anderen - da muß nachher sowohl ein Streichtrupp - als auch ein Gegenstreichtrupp ran, das verspricht sicherlich für Spannung und Spaß. Und als die Mädchen auch noch in die Streiche mithineingezogen werden, steht dem Leser wieder mal eine spannende und lustige Zeit vor.
Als mittlerweile gelernter Leser wird man den Rittern schnell einen Vorwurf machen müssen: warum glauben sie dem Armin nicht, daß er für die Streiche verantwortlich ist?? Haben wir Leser nicht mittlerweile gelernt, daß auf der Burg nicht gelogen wird und dass es nicht darauf ankommt, welches Alter man hat, um was zu bewegen?? Da gebe ich den großen Rittern ein dickes Minus - aber dem Autor trotzdem ein dickes Plus für dieses Buch!!
