Das Ritterdrama von Schreckenstein
(Band 15)

 

 

Franz Schneider Verlag GmbH:

Einzelband: ISBN 3 505 08060 8 (Deckbild und Illustration Nikolaus Moras)
Sammelband 5: Geisterspuk auf Schreckenstein

C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [Omnibus] - Paperback:

         Einzelband: ISBN 3-570-20815-X [Jan. 2001] (Deckbild und Illustration: Silvia Christoph) 

Das verrät uns das Cover (Schneider Buch)

"Jede Gemeinschaft muss ein Ziel haben!" ist in der Schülerzeitung von Burg Schreckenstein zu lesen. Daß dieses gemeinsame Ziel ein Streich sein muss, der alle bisherigen Rekorde schlägt, ist bei den Schreckensteiner Rittern nicht anders zu erwarten.

Sie starten den: Achtundvierzigstundennonstopsuperstreich ...

 

 Das verrät uns das Cover (OMNIBUS)

In diesen Osterferien sitzen die Schreckensteiner fest in ihrer Burg. Quarantäne. Kein Grund zur Panik. Für Abwechslung wird man schon sorgen! Da gibt es die Schreckensteiner Skiflugwoche - ohne Schnee, aber mit viel Wasser. Und die Zwangsisolation setzt neue Energie frei: Der Achtundvierzigstudennonstopsuperstreich wird geplant. Bei der Ausführung sind dann natürlich wieder die Rosenfelser Mädchen mit von der Partie. Und die Mini-Ritter halten mit ihrem Ritterdrama allen einen Spiegel vor.

 

Inhaltsangabe (Ottokar)Der totale Supergipfel - Grafik: Nikolaus Moras

"Ihr könnt morgen nicht nach Hause!"

Auf jeder anderen Schule würde der Schulleiter sicherlich jetzt im Krankenhaus gelandet, doch die Ritter nehmen die Nachricht, dass die Schule unter Quarantäne steht und die Ritter deshalb nicht über die Osterferien nach Hause fahren dürfen, eher gelassen auf.

Sehr schnell müssen die Ritter aber feststellen, dass es doch ein Unterschied ist, auf der Burg zu sein um zur Schule zu gehen, oder einfach so den ganzen Tag frei zu haben. Da gibt es die Nichtstuer, die sich in den Ferien zu nichts verpflichtet fühlen; die Sportler, die die Zeit nutzen wollen, endlich mal richtig Rekorde aufstellen zu können und viele andere, so dass die bewährte Gemeinschaft hart auf die Probe gestellt wird.

Schnell stellt sich die Langeweile auf der Burg ein und die einzige Abwechslung ist eigentlich nur, als unter der Leitung des neugewählten Ferienkapitäns Beni eine riesige Ostereiersuche startet, die wirklich das Letzte von des Rittern abverlangt. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Die Feuerwehrübung, die sich doch schnell zur Zirkusreifen Stuntshow  wandelt, ist auch nur ein Ereignis in einer langen, langweiligen Woche.

Grafik: Nikolaus MorasMithin lernen wir hier wenigstens auch mal das Pfingstkaninchen kennen, welches vom Ritterrat in die Welt gerufen wurde, aber aufgrund seiner Beschaffenheit nicht lange zu leben hatte... ;-)

Die Langeweile bestimmt den Tag, und die Lehrer sind überglücklich, als die Ritter auf die Idee kommen, doch so schnell wie möglich wieder den Unterricht aufzunehmen, schließlich hätte man ja auch dann vielleicht mal im Trimester ein paar freie Tage, die man für Streiche einsetzen könnte...

Im Trimester beginnt sodann auch der Achtundvierzigstundennostopsuperstreich, der dann weniger etwas von den Rittern abverlangt, als allen anderen Schulen...

Zudem haben sich die Miniritter diesmal auch eine Überraschung "Mann!" freute sich Dieter. "Wußte gar nicht, daß Kochen so Spaß macht!" - Grafik: Nikolaus Morasausgedacht: das Ritterdrama von Schreckenstein - ein Theaterstück das in ach so alter Zeit spielt und doch so aktuell zu sein scheint... :-))

 

Urteil:

Wow! Da kann man mal "hinter die Kulissen" der ach so fröhlichen Gemeinschaft der Ritter schauen. Der Autor schildert sehr reell, wie langweilig es werden kann, wenn man auf der Burg mal keine Pflichten hat. Schnell vergeht einem die Lust und die Langeweile stellt sich ein. Sicherlich hat jeder Leser solch ein Gefühl auch mal verspürt, wenn die Ferien plötzlich immer länger wurden....

Ein Buch, was sicherlich sehr ruhig anfängt aber sehr stark aufholt und einem Meisterstreich auf Seiten der Ritter endet. Super!

"Ein ... ks ... Schreckensteiner ergibt sich ... kl ... nie!" rief der kleine Herbert und zückte sein Schwert - Grafik: Nikolaus Moras

 

 

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