

Die Burg Schreckenstein ist eine alte Raubritterburg.
Im Osten und Norden von Wald, im Westen von Feldern umgeben, liegt sie an einem Hang, der nach Süden zum Kappellsee führt. Hier haben die Ritter ihren Hafen mit Bootshaus. Gleich gegenüber vom Kappellsee liegt das Schloss Rosenfels.
Der Besitzer der
Burg, Graf Bodo von Schreckenstein, kurz Mauersäge genannt,
bewohnt die Burg in der Nordhälfte - die Schüler bewohnen
zusammen mit einigen Lehrern die Südhälfte der Burg.
In Mauersäges Hälfte befindet sich der Pferdestall, in dem die Ritter kräftig mithelfen.
Der Graf hat auch seinen eigenen Garten: den sogenannte Prinzen Garten, in dem sich Mauersäge im Sommer gerne auf die Sitzbank setzt und liest. Die Schüler dürfen den Garten jedoch jeden Morgen benutzen - hier wird der obligatorische morgendliche Dauerlauf abgehalten, nur mit Turnhose und Turnschuhe bekleidet, egal bei welchem Wetter!
Jede Hälfte der Burg hat ihren eigenen Burghof. Der von Mauersäge ist z. B. der Sternenhof, wegen dem Mosaik auf dem Boden.
Getrennt
werden die beiden Hälften durch den großen Rittersaal, der nur bei besonderen
Anlässen benutzt wird. Dass einige Ritter, Dampfwalze vorneweg, einen Nachschlüssel
für den Rittersaal haben, versteht sich.
Ansonsten hat die Burg natürlich einen Burgfried, Schießscharten, Burggraben und die obligatorische Zugbrücke. Die größte Attraktion ist jedoch sicherlich die Folterkammer, die von Paule aufs strengste bewacht wird.
Mehr über die Folterkammer
- klick auf die Fackel :
Die Schlafzimmer der Schüler befinden sich im Nord-, Süd- und Westflügel. Es sind schlichte Zimmer mit je vier herunterklappbaren Betten, Nachtische und Tische zum arbeiten. Die Schränke - kleinere Spinde - stehen jeweils auf den Fluren.
Unter der kleinen Treppe zum Speicher befindet sich das Kabuff, eine kleine Kammer, die sich Ottokar und Stephan zu einem gemütlichen Unterschlupf mit Kissen, Radio, Tauchsieder usw. ausgestattet haben.
Der
Klassenzimmertrakt befindet sich im Ostflügel der Burg.
Die regelmäßigen Schulversammlungen finden im großen Wohnzimmer statt, einem großen Eckraum mit acht Fenstern, einem Kachelofen, dem Konzertflügel und dem Fernseher.
Zudem gibt es ein Krankenquartier
Gleich nach dem Einzug haben die Schüler einen Sportplatz gebaut, mit allem was dazugehört - selbst eine mobile Tribüne ist vorhanden, für die Wettkämpfe gegen die Neustädter Schulen.
Die Burg hat viele geheime Gänge, welche die Ritter auch erst nach und nach kennen lernen. So soll es denn dann auch der Leser...
