Na ja, ehrlich gesprochen...

So ernst muss man die Folterkammer natürlich nicht nehmen, schließlich leben wir ja nicht mehr zu den Zeiten, als diese noch auf der Burg in "Betrieb" gewesen ist.

Doch wenn man die Folterkammer unter dem Burgfried betritt, könnte man schon meinen, hier sei die Zeit stehen geblieben, denn sie ist noch so eingerichtet, wie vor Hunderten von Jahren:

- eine alte Streckbank mit Daumenschrauben (auf der es sich Dampfwalze gemütlich macht)
- die eiserne Jungfrau - der Kasten mit den großen Dornen
- der steinerner Richtertisch mit den drei steinernen Sesseln

- Marterwerkzeuge

 

und natürlich der schwarze Kasten an der Wand, der nur durch zu öffnen ist, wenn man auf die im Boden eingelassene Holzleiste tritt. In diesem Kasten lebt Paule - ein Skelett mit einer Sense in der Hand, der den Widerspenstigen damals andeutete, was mit ihnen passieren würde, würden sie nicht sputen...

Den Namen Paule hatte dem Skelett Mücke gegeben - ach ja zum wichtigsten:

Die Folterkammer ist der offizielle Sitz des Ritterrates, dem 8 der größten Schüler auf der Burg angehören: Ottokar - als Schulkapitän -, Stephan, Mücke, Hans-Jürgen - als Schriftführer der Versammlungen -, Andi, Dampfwalze, Dieter und der Witzbold Klaus.

 

Die Miniritter sind sich sicher: wenn der Ritterrat in der Folterkammer tagt, dann liegt ein Streich in der Luft - was eigentlich nicht viel zu bedeuten hat, denn für die vier Miniritter liegt immer ein Streich in der Luft.

 

 

In der Folterkammer liegt außerdem die Chronik der Schülerzeitung Wappenschild aus, die Strehlau ständig auf dem laufenden hält. Entweder kann man sich aus der Chronik Ideen für neue Streiche suchen, oder einfach nur in Erinnerungen schwelgen.

Die Wand hinter Paule lässt sich drehen und so kommt man in einen geheimen Gang in der Burg, der für bestimmte Fälle ein sehr schneller Fluchtweg sein kann...